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BlogDatum 27. Oktober 2010
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Big Brother Awards 2010 - Die Gewinner

Politik: Josef Pröll (ÖVP)

Mit der Transparenzdatenbank hat Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) eine gigantische Datensammlung mit hohen Kosten und zweifelhaftem Nutzen geschaffen.

Wie könnte es bei einer Forderung der ÖVP auch anders sein, sind von der Transparenzdatenbank hauptsächlich Sozialleistungen betroffen. Wesentlich wichtigere Bereiche, in denen uns steuerzahlenden Bürgern durch fehlende Transparenz schon viel größere Schäden entstanden sind, als durch den Mißbrauch von Sozialleistungen, werden jedoch nicht erfasst.

Hier die Begründung der Jury

Überraschungsauftritt: Christian Felber von Attac

Der ebenfalls in der Kategorie nominierte Christian Felber von Attac überraschte mit einer überzeugenden Erklärung, wie er zu seiner Forderung, das Bankgeheimnis abzuschaffen gekommen war.

Attac kritisiert, dass es bei jenen Einkommen, die für rund 95 Prozent der österreichischen Bevölkerung das Haupteinkommen darstellen, keinerlei Datenschutz und den freien Blick des Finanzministers ins „ökonomische Schlafzimmer“ gibt: Löhne und Gehälter. Diese werden vollautomatisch nicht nur an das Finanzamt, sondern auch an die Sozialversicherung weitergeleitet, die arbeitenden Menschen sind völlig „gläserne“ Menschen, ohne dass hier eine Datenschutz-Hahn auch nur pianissimo krähen würde.
...
Hingegen gilt bei jenen Einkommen, die nur für rund 5 Prozent der Bevölkerung ein relevantes Einkommen darstellen, keine vergleichbare Transparenz, hier tritt plötzlich das Argument des Datenschutzes in Kraft, mit dem Effekt, dass 90% jener, die nicht von ihrer eigenen, sondern von der Arbeit anderer Menschen leben, diese Einkommen in der Steuererklärung vergessen, weil sie sich in Sicherheit wiegen, dass der Finanzminister nichts erfährt. So führt ein falsch verstandener „Datenschutz“ dazu, dass die vermögendsten Mitglieder des demokratischen Gemeinwesens auf ihre arbeitslosen Einkommen keine Steuern zahlen. Diesen Missstand und diese Ungleichbehandlung wollen wir beenden.

Behörden und Verwaltung: Staatsanwaltschaft Wien


Clemens Haipl

Wenn die Staatsanwaltschaft vier junge Menschen für das Anzünden zweier Mistkübel vor einer Filiale des AMS wegen Verdacht auf StGB §278b (Terroristische Vereinigung) und §278c (Terroristische Straftaten) wochenlang in Untersuchungshaft sperrt, dann mag das Zitieren aus den Gerichtsakten laufender Verfahren unangenehm sein, verboten ist es in Österreich - im Gegensatz zu Deutschland - jedoch nicht.

Diese fehlende Rechtsgrundlage hat die Staatsanwaltschaft Wien jedoch nicht gehindert, einem Rechtshilfeansuchens der Staatsanwaltschaft München nachzukommen und fünf österreichische Journalisten zu einer "Vernehmung als Beschuldigter" in das Landeskriminalamt Wien vorzuladen.

Dieser Big Brother Award geht stellvertretend auch an die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, die Tierschutzaktivisten hartnäckig nach StGB §278a (Terroristische Vereinigung) verfolgt (Tierschutzprozess).

Business und Finanzen: Gudrun Höfner / ITworks

Bei der Firma ITworks handelt es sich um eine "gemeinnützige Arbeitskäfteüberlassung", die Langzeitarbeitslose im Auftrag des AMS als Leiharbeiter vermitteln soll. Indem die Verweigerung oder Vereitelung solcher Maßnahmen den Entzug von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe bedeuten, werden die Betreuten motiviert, auf den - natürlich freiwilligen - Fragebögen höchst bedenkliche Angaben zu persönlichen Problemen wie Alkohol-, Medikamenten oder Spielsucht oder auch bereits getilgten Vorstrafen zu machen.

Kommunikation und Marketing: T-Mobile Austria

Der Preis geht - stellvertretend für alle Netzbetreiber - an T-Mobile Austria, weil es dort die zahlenmäßig meisten Beschwerden über unverlangt empfangene Mehrwert-SMS gibt. Eigentlich dürfen solche SMS nur nach Information des Kunden über den Preis und auf dessen ausdrückliche Anforderung versendet werden. Tatsächlich gibt es bei allen Netzbetreibern aber immer wieder Beschwerden über unverlangt empfangene Mehrwert-SMS, deren Kosten nur bei großer Hartnäckigkeit "kulanzhalber" vom Netzbetreiber übernommen werden. Es kann doch wohl nicht sein, dass die Mobilfunkbetreiber Gebühren in Rechnung stellen und dann nicht beantworten können, "ob, wie und wann dieser Mehrwert-Dienst angemeldet bzw. bestellt wurde".

Lebenslanges Ärgernis: Die Internetabsperrer


Erich Möchel

Der Big Brother Awards für das "lebenslange Ärgernis" ging dieses Jahr an all diejenigen, die sich seit 1991 für die Sperrung von Internet-Inhalten eingesetzt haben und einsetzen.

Es geht hier um nicht weniger als die Schaffung einer Infrastruktur zur Sperrung beliebiger Inhalte (Webseiten) im Internet. Heute geht es um die wilde Behauptung eines Millionenmarktes für Kinderpornografie im Internet, morgen um Filesharing-Seiten und morgen Abend werden dann politische Inhalte unterdrückt (GVU lässt "Du bist Terrorist" löschen, Youtube löscht "Du bist Terrorist").

Kinderpornografie ist großartig. Es wird wunderbar werden, da Politiker Kinderpornos verstehen. Und indem diese Karte gespielt wird, können wir sie dazu bringen, dass sie Seiten blocken. Und wenn sie einmal damit angefangen haben, kriegen wir sie auch dazu, Filesharing-Seiten zu blocken.

Volkswahl: Claudia Bandion-Ortner [ÖVP], Justizministerin

Facebook war schon in Führung, gewonnen hat dann aber - auf Vorschlag des Grünen Nationalratsabgeordneten Albert Steinhauser - Justizministerin Claudia Bandion-Ortner.

Justizministerin Bandion-Ortner hat mit ihrem Vorschlag zum Terrorismuspräventionsgesetz einen weiteren Beitrag geleistet, dass durch schwammige Gesetzesbegriffe Unschuldige ins Visier der Überwachung geraten können.

Defensor Libertatis: John Young

Seit 1996 hat John Young auf seiner Webseite cryptome.org 56.000 Dokumente angesammelt, deren Verfügbarkeit Regierungen rund um die Welt ein permanenter Dorn im Auge ist. Wann immer es in der Vergangenheit zu riskant erschien, gewisse, eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Dokumente europäischen Ursprungs im EU-Raum ins Netz zu stellen, genügte eine Mail an John und schon waren sie öffentlich. Er ist sozusagen der geistige Vater von Wikileaks und sein Leben dem Kampf gegen Überwachung und Zensur gewidmet.

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BlogDatum 25. Oktober 2010
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Betriebsausflug Simpl-Wien
Am Wochenende vom 23. auf 24. Oktober fand unser Betriebsausflug nach Wien statt, für den erstmals Petra Messner und Wolfgang Reicht verantwortlich zeichneten. Unser “Stammfahrer” Kurt Ellersdorfer steuerte als erstes Zwischenziel den Biergastof Otto in der Altmannsdorferstraße an, wo wir uns ein mehr als ausreichendes bodenständiges Mittagsmenü haben schmecken lassen. Nach kurzer Weiterfahrt zum Hotel Mercure [...]
Tags Artikel | BR-Veranstaltungen |
BlogDatum 25. Oktober 2010
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Demonstration gegen die Familienbeihilfekürzung!
Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) mobilisiert zur Demo gegen die Familienbeihilfekürzung am Donnerstag, 28.10.2010 um 16 Uhr vor der Uni Wien. Die GPA-djp Jugend unterstützt diesen Aufruf! Die Regierung plant enorme Kürzungen der Familienbeihilfe, so soll unter Anderem für Jugendliche über 24 die Beihilfe nicht mehr ausbezahlt werden und die 13.Familienbeihilfe nur noch für 6-15 Jährige ausgeschüttet werden. Die katastrophalen [...] Related posts:
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Tags UNI | Bildung | Forderungen
BlogDatum 24. Oktober 2010
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Budget 2011: Nicht genügend, setzen!

Nachdem die Wahl in Wien am 10. Oktober geschlagen wurde, durften wir gestern nun endlich erfahren, was uns die Regierung im nächsten Jahr zumutet.

Bankenabgabe

Mit 500 Millionen Euro sollen die Banken den größten Brocken zum Budget beitragen. Woher werden jene Banken, die 2009 ein viele Milliarden Euro schweres staatliches Hilfspaket gebraucht haben und 2010 für das geliehene Geld keine Zinsen gezahlt haben, das Geld für die Bankenabgabe wohl nehmen?

Von den Kunden natürlich!

Die Bankenabgabe trifft also nicht die gierigen Investmentbanker, die auf den Subprime-Scam hereingefallen sind, sondern wird als Massensteuer vor allem die Unternehmen und Haushalte treffen.

Förderung für Subprime-Krise

Im Gegenzug wird dafür die Kreditvertragsgebühr abgeschafft, was 150 Millionen Euro kosten wird. Nachdem der Staat mit einen mehrere Milliarden Euro schweren Hilfspaket unter anderem für faule Kredite einspringen musste, erlässt man den Banken und Kreditnehmern also ausgerechnet jene Gebühr, die man noch am ehesten als Risikovorsorge für ein solches Eingreifen sehen könnte.

Erhöhung der Mineralölsteuer

Wie das Wahlergebnis der FPÖ zeigt, ist Neid eine starke Motivation, also warum nicht den Neid auf die SUV-Fahrer ausnutzen und die Mineralölsteuer erhöhen?

Inflationsschub und Zinserhöhung

Tatsächlich wird der überwiegende Teil des Mineralöls aber von Firmen verbraucht, welche die Mehrkosten einfach auf die Konsumenten abwälzen werden. Dies wird einen Inflationsschub zur Folge haben, den die EZB aufgrund ihrer Statuten mit einer Zinserhöhung bekämpfen muss, die uns mehr Geld für den Schuldendienst kosten wird, als die Erhöhung der Mineralölsteuer gebracht hat.

Kaufkraftverlust bei den Pendlern

Die zweiten Leidtragenden der Erhöhung sind natürlich die Pendler. Die Regierung fordert eine Flexibilisierung der Arbeitnehmer, auch weiter entfernte Arbeitsstellen anzunehmen und bestraft gleichzeitig diejenigen, die einen weiteren Weg zur Arbeitsstelle auf sich nehmen.

Kürzung der Familienbeihilfe

Ebenfalls zielsicher eine der finanziell schwächsten Gruppen, nämlich die Studenten, trifft die geplante Einsparung von 238 Millionen Euro bei der Familienbeihilfe.

Rache für #unibrennt?

Was Faymann den Studenten durch die Abschaffung der Studiengebühren vor der letzten Nationalratswahl als Wahlzuckerl gegeben hat, nimmt er ihnen durch die Kürzung der 13. Familienbeihilfe und deren Wegfall mit dem 24. Lebensjahr nun mehrfach wieder weg. Im Gegenzug gibt es zwar 160 Millionen Euro für die Schulen und Universitäten, diese decken aber nichteinmal die Inflation ab.

Kapitalertragssteuer auf Aktiengewinne

Mit 30 Millionen Euro als "Bagatellsteuer" nur wegen ihrer besonderen Dummheit erwähnenswert ist der Idee einer Kapitalertragssteuer auf Aktiengewinne.

Trifft die Falschen

Im Gegensatz zu den Besitzern der Geldvermögen, haben die Aktionäre im Verlauf der Krise zwei Drittel ihrer Vermögen verloren und sich damit bereits am stärksten an den Kosten der Krise beteiligt. Bei der nunmehrigen Erholung der Kurse "mitnaschen" zu wollen, ist einfach nur billig.

Börse erfüllt wichtige Funktion

Zudem darf man nicht vergessen, dass die Börse eine wichtige Funktion erfüllt und die vermutlich wichtigste Triebfeder für die Innovation ist.

Ohne die Aussicht darauf, ein aufgebautes Unternehmen später über die Börse verkaufen zu können, wäre es für kleine Startups nicht nur schwierig, sondern praktisch unmöglich, eine Finanzierung über Venture-Capital zu finden.

Aber auch bereits an der Börse notierende Unternehmen werden aufgrund ihres Umsatzwachstum bewertet - niemand will in ein Unternehmen investieren, das mit der Entwicklung nicht mithalten kann und daher schrumpft.

Förderung für Rohstoff-Spekulanten

Während diejenigen, die an unsere Wirtschaft glauben und in unsere Unternehmen investieren durch die neue Steuer zur Kasse gebeten werden, werden die Rohstoffspekulanten und Hedgefonds, welche unter anderem den Ölpreis von 80 auf 140 Dollar getrieben haben, an den von ihnen verursachten Kosten nicht beteiligt.

Die Schuldigen zur Kasse bitten

Man muss die Schuldigen an der Krise einmal beim Namen nennen: Es sind dies in erster Linie die Besitzer der 183 Milliarden Euro "Spar"-Guthaben in Österreich, die von den Banken ein monotones Wachstum (Verzinsung) ihrer Geldvermögen verlangen. Als dieses den Banken aufgrund der wirtschaftlichen Lage nicht möglich war, musste bekanntlich der Steuerzahler mit vielen Milliarden Euro an Partizipationskapital und Bürgschaften einspringen um die Wirtschaft vor dem Zusammenbruch zu retten.

Ungerechte Vermögensverteilung

Es geht hier nicht um das Sparbuch von Oma und Opa, sondern um die wirklich großen Vermögen. Im statistischen Durchschnitt hat jeder Österreicher - vom Baby bis zum Großpapa - ein Sparguthaben von 17.000 und ein Gesamtvermögen 112.000 Euro. Zwei Drittel davon besitzen aber die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung, während sich die restlichen 90 Prozent das letzte Drittel teilen müssen.

Geld holen, wo welches ist!

Warum holt man das Geld nicht einmal dort, wo das meiste ist: Bei den Reichen und Superreichen. Eine Steuer von nur 0.3% auf 944 Milliarden Euro Vermögenswerte (Geld, Anleihen, Immobilien, Aktien,...) würde 2.8 Milliarden Euro bringen, also ebensoviel wie das ganze vorgeschlagene Spar- und Belastungspaket, würde aber niemandem wirklich "wehtun" und auch die Inflation nicht anheizen.

Nicht genügend, setzen!

Solange die ehemaligen Großparteien derart mangelhafte Leistungen erbringen, brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn ihnen die Wähler massenhaft davonlaufen. Nicht weil die FPÖ besser wäre, sondern weil es sowohl für die Arbeitnehmer als auch für die Anleger besser wäre, gar keine handlungsfähige Regierung zu haben, als eine, die ein solches Budget auch nur ernsthaft vorschlägt.

Herr Faymann, Herr Pröll, nehmen sie doch einige Lektionen Nachhilfe in Volkswirtschaftslehre - zum Beispiel bei Professor Van der Bellen - und fangen dann nochmals von vorne an!

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BlogDatum 23. Oktober 2010
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Angebote zur Gesundheitsförderung
Wie schon im letzten Beitrag angekündigt, gibt es diesen Herbst zwei Angebote zur Gesundheitsförderung für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Gerade solche Angebote hat der BR in den letzten Jahren ja immer wieder gefordert. Der Leistungsdruck steigt, jeder Ausgleich oder jede Anleitung zum Ausgleich ist daher um so wichtiger. Aufgrund mehrerer Nachfragen hier nun ein paar [...]
Tags Gesundheit | Termine |
BlogDatum 21. Oktober 2010
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Big Brother Awards 2010

Kommenden Montag, den 25. Oktober ist es wieder soweit: die Big Brother Awards 2010 werden an Personen und Organisationen vergeben, die sich im vergangenen Jahr ganz besonders um die Überwachung, Bevormundung oder Zensur der Zivilgesellschaft verdient gemacht haben. Hier auszugsweise einige Nominierungen:

Politik: Josef Pröll (ÖVP)

Einer der Kandidaten für einen Big Brother Award ist dieses Jahr Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll (ÖVP), der mit der Transparenzdatenbank eine gigantische Datensammlung mit hohen Kosten und zweifelhaftem Nutzen geschaffen hat.

Wie könnte es bei einer Forderung der ÖVP auch anders sein, sind von der Transparenzdatenbank hauptsächlich Sozialleistungen betroffen. Wesentlich wichtigere Bereiche, in denen uns steuerzahlenden Bürgern durch fehlende Transparenz schon viel größere Schäden entstanden sind, als durch den Mißbrauch von Sozialleistungen, werden jedoch nicht erfasst.

Wie wäre es mal mit "transparente Regierung" statt "gläserner Bürger"?

Behörden und Verwaltung: Cecilia Malmström

Vermutlich besser bekannt unter dem Spitznamen "Censillia", den sie sich mit der Forderung nach einer europaweiten Zensur-Infrastruktur für das Internet verdient hat.

Kinderpornografie ist großartig. Es wird wunderbar werden, da Politiker Kinderpornos verstehen. Und indem diese Karte gespielt wird, können wir sie dazu bringen, dass sie Seiten blocken. Und wenn sie einmal damit angefangen haben, kriegen wir sie auch dazu, Filesharing-Seiten zu blocken.

Besonders abstossend finde ich, dass Malmström - wie vom Sprecher der dänischen Anti-Piraterie-Gruppe vorgeschlagen - Kinder instrumentalisiert hat, um die Zensurbestrebungen der Content-Industrie zu rechtfertigen.

Kommunikation und Marketing: Apple und das iPhone

Apple musste bei einer Anhörung vor dem amerikanischen Kongreß zugegeben, dass das iPhone GPS-Positionsdaten der Benutzer ungefragt an den "Big Brother" übermittelt.

So ganz kann ich die Aufregung allerdings nicht verstehen, schließlich sollte ohnehin jedem bewusst sein, dass er durch sein Mobiltelefon jederzeit auf wenige Meter genau ortbar ist. Aber vielleicht soll die Nominierung genau das ins Bewusstsein rufen.

Mit der Vorratsdatenspeicherung sollen die über das Mobiltelefon ermittelten Standortdaten demnächst sogar für sechs Monate "auf Vorrat" gespeichert werden. Wenn die Polizei also einmal die Frage stellt, wo sie am Freitag vor einigen Monaten gewesen sind, dann hat sie das über die gespeicherten Vorratsdaten vermutlich schon längst in Erfahrung gebracht.

Termin: 25. Oktober ab 18h

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BlogDatum 20. Oktober 2010
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about Klappentext
Tweet Morgen findet die nächste Besprechung zum Buchlayout statt. Wir mögen Sachen, die gut aussehen und ebensogut funktionieren: Blogs, Wikis, Bücher usw. Entsprechend Wert legen wir auf das Buch-, Web- und Textdesign sowie funktionales Layout – auch wenn sich jetzt einige wundern werden, dass wir letztlich bei einem gelben Buchumschlag angelangt sind, andere wiederum gar [...]
Tags Layout | Der Weg zum Buch | About
BlogDatum 19. Oktober 2010
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Wenn die Augen wehtun
Arbeiten im ORF Landesstudio, in Büros im 21. Jahrhundert allgemein, ist mit langem Sitzen vor einem Computerbildschirm verbunden. Insbesondere für die Augen eine permanente Herausforderung. Gerade im Laufe der Jahre wird dann oft eine so genannte Bildschirmbrille fällig. Handelt es sich um eine Brille die für die Arbeit notwendig ist, dann muss auch der ORF [...]
Tags BR-Info | Gesundheit |
BlogDatum 19. Oktober 2010
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Blogs und Web 2.0 in der Betriebsratsarbeit: Chancen und Risiken
Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg) Liebe Kolleginnen und Kollegen, bevor ich mich in diesem Posting mit Web 2.0 und Blogs in der Betriebsratsarbeit beschäftige, möchte ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Christian Pischlöger und ich […]
Tags Arbeitnehmerseite | gewerkschaftliches | BetriebsBlog
BlogDatum 19. Oktober 2010
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Grundkurs für BetriebsrätInnen Oktober 2010
Der Grundkurs für BetriebsrätInnen fand vom 11. Oktober 2010 bis 15. Oktober 2010 in Hirschwang statt. zum Fotoprotokoll zur Betreuungsliste GPA-djp zur PPT-Präsentation
Tags Grundkurs |
BlogDatum 18. Oktober 2010
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Operation Praxistest! Wir kämpfen für deine Kohle!
Im Juni 2008 wurde der „alte“ Blumbonus – wie die Lehrstellenförderung genannt wurde – durch die neue „Richtlinie zur Förderung der betrieblichen Ausbildung von Lehrlingen“ ersetzt. Im Klartext bedeutet das, dass die Betriebe viel Geld bekommen, wenn sie Lehrlinge ausbilden. Genauer gesagt, gibt es für die Betriebe 8 verschiedene Möglichkeiten um an dieses Geld zu [...]
Tags Presseaussendung | GPA-djp Jugend | Unity
BlogDatum 18. Oktober 2010
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Neuer Facebook-Wurm gesichtet

Achtung: Auf Facebook treibt ein neuer Wurm sein Unwesen. Dieser verbreitet sich über "gefällt mir" Einträge mit Titeln wie den folgenden und verewigt sich bei einem neugierigen Anklicken auch gleich im eigenen Profil (ohne dass man auf "gefällt mir" klickt).

  • This American GUY must be Stoned to Death for doing this to a GIRL (NO SURVEYS)!
  • OMG... Look What This 6 YEAR OLD found in Her HAPPY MEAL from McDonalds! (NO SURVEYS)

Schädlingsbekämpfung

Wer einen solchen Link angeklickt hat, sollte den Eintrag möglichst schnell von seiner Wall und aus seinem Profil entfernen, damit sich der Wurm nicht weiter verbreiten kann.

  • http://www.facebook.com/ öffnen und anmelden
  • Von der eigenen Wall löschen: Links oben den eigene Namen anklicken
  • Aus den verlinkten Seiten löschen: "Edit my Profile" -> "Likes and Interests" -> "Show other Pages"
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