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Blogsphaere
BlogDatum 29. Juli 2010
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GPA-djp-Pfister: Bologna-Architektur verschlechtert Chancen am Arbeitsmarkt
Utl.: Gescheitertes Projekt evaluieren Wien (OTS) “65 Prozent der heimischen Unternehmen halten es fĂŒr fraglich, ob der Bachelor als ,Akademiker’ eingestuft werden soll. Diese aktuelle Studie des Instituts fĂŒr Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) bestĂ€tigt unsere Bedenken gegenĂŒber der Bologna-Architektur sehr eindrucksvoll”, kommentiert der Vorsitzende der GPA-djp-Jugend, Rene Pfister:”Dadurch, dass der Abschluss eines Bachelor-Studiums zu einer Massenabfertigung [...] Related posts:
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Tags UNI | Bildung | Unipolitik
BlogDatum 05. Juli 2010
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Neues aus der BlogosphĂ€re :: Juni’10
Arbeitgeber, warum hast du so große Ohren? Das fragt das Arbeit&Technik Blog und das fragen sich natĂŒrlich viele. Denn immer mehr Arbeitgeber sammeln immer mehr Daten von MitarbeiterInnen in immer mehr und technisch ausgefeilten Systemen: „Der/die Vorgesetzte kann durch eine VerknĂŒpfung der vorhandenen Daten einiges ĂŒber seine MitarbeiterInnen herausfinden – und daraus (falsche) SchlĂŒsse ziehen. [...]
Tags Arbeitnehmerseite | Öffentlichkeitsarbeit | Datenschutz
BlogDatum 05. Juli 2010
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Ausgabe 7-8/2010
Inhaltlich geht es in der Juli & August Ausgabe unter anderem um: Dwora Stein: Zukunftschancen Ferienjobs: Fair statt prekär Reformbedarf: Dauerbaustelle Bildung Arbeitszeitverhandlungen. Interview mit Karl Proyer Wolfgang Katzian: Zwischen McJobs, Studium und Arbeitslosigkeit Social Media. Die GPA-djp im Web 2.0 Integration. Gemeinsam kicken Handel: Guter Rat ist teuer … und noch um manches mehr. Sprachenen>de YahooKE Arbeitszeitverhandlungen Related posts:Ausgabe 9/2010 Ausgabe 12/2009 Ausgabe 1-2/2010 Related posts:
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Tags Arbeitszeit | Bildung | wolfgang katzian
BlogDatum 05. Juli 2010
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Michael Scharang: „Die Zeit ist ideal“
Optimismus. Aus Anlass seines jüngst erschienenen Buches spart Michael Scharang nicht mit Kritik am Bestehenden. Die Krise sei mehr als eine Systemkrise, sondern eine historische Chance auf einen echten Wandel. Die Linke ist jetzt zum Handeln aufgefordert. — Michael Scharangs neuer Roman „Komödie des Alterns“ liest sich wie eine Parabel: Im steirischen Kapfenberg treffen sich die beiden [...] Related posts:
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Tags Bildung | Gewerkschaft | BetriebsrÀte
BlogDatum 25. Juni 2010
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genug ist schon lang. ich bin dabei.
Aufruf zur Demonstration am 1. Juli, 18.30 Heldenplatz Zustand und Gebrauch meines Innenministeriums verletzen meinen Nationalstolz. Wir können uns von rechts-rechten Übermenschen doch nicht unsere IdentitĂ€t und Kultur zerstören lassen, wider die Vernaderung der Menschenrechte. Genug ist Genug. Hab das bei ichmachpolitik.at hochgeladen. Wie wĂ€rs, weitere aufrufe im netz wĂ€ren ein weiteres positives signal und [...] Ähnliche EintrĂ€ge:
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Tags Prekarisierung | prekÀr | Santa Precaria
BlogDatum 20. Mai 2010
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UniversitÀre Sparmonologe
Zuerst StudiengebĂŒhren, dann ZugangsbeschrĂ€nkungen und Knock-Out PrĂŒfungen und jetzt will Wissenschaftsministerin Karl auch das Budget kĂŒrzen. Nach den Rektoren, stiegen nun auch die Studierenden aus – von einem Dialog ist hier wohl nicht mehr die Rede.   Es scheint ganz so als hĂ€tte Beatrix Karl „den Bogen ĂŒberspannt“, kommentierte die ÖH-Vorsitzende Sigrid Maurer bei einer Pressekonferenz die [...] Related posts:
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Tags UNI | Bildung | Unipolitik
BlogDatum 10. Mai 2010
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Was soll das sein, ‘Geistesbarbarei’?
Ablage der gallenbelastenden assoziationen eben beim ansehen unten eingebetteter doku, der abscheu halber nicht in text transponiert. Abgelegt und – ich bin diesbzgl guter dinge – damit aus dem denken, aus dem sinn. Selbstverteidigung fĂŒr die möglichkeit schöner trĂ€ume. www.youtube.com/watch?v=sMJKqktfNuA www.youtube.com/watch?v=umEoHGZb4fo www.youtube.com/watch?v=gvLsGNHmE8Y www.youtube.com/watch?v=whjpJoNMGPk www.youtube.com/watch?v=k3CTyiP0RNg Bilderquellen: Wahlkampfplakat, Kickl bei “bundesprĂ€sident-in” (flickr), Loub bei Loub (flickr), Martin [...] Ähnliche EintrĂ€ge:
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Tags Video | flaches Land | kulturelles GedÀchtnis
BlogDatum 06. März 2009
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10% mehr arbeiten fĂŒrs gleiche Geld?

Die österreichische Bildungsministerin Schmied fordert von den Lehrer_innen 10% mehr zu arbeiten - fĂŒrs gleiche Geld. Denn unser Staat muss jetzt sparen wegen der Wirtschaftskrise - und das nach SPÖVP nicht bei Bank- und BörsemanagerInnen, die die Krise verursacht haben, sondern bei den ganz normalen Menschen. Ich möchte darauf wetten, dass die aktuelle Debatte um die Lehrer_innen nur der Anfang ist.
An der Bildung zu sparen, heisst an der Zukunft zu sparen. Schlechtere Arbeitsbedingungen fĂŒr die ohnehin schon belasteten Lehrer_innen gehen ganz sicher auf Kosten der SchĂŒler_innen. Selbst habe ich im Rahmen meines Schulpraktikums einen kleinen Einblick in die Arbeit der Lehrer_innen bekommen - und war einerseits positiv von der QualitĂ€t des Unterrichts ĂŒberrascht, andererseits aber auch schockiert, wie stressig so ein Vormittag ohne Pause und mit stĂ€ndigem LĂ€rmpegel ist. Bei Franz Kuehmayer findet sich eine gute Liste, was sich wirklich Ă€ndern mĂŒsste. Um ein authentisches Bild der RealitĂ€t der Lehrer_innen zu schaffen, dokumentiere ich hier (mit ihrem EinverstĂ€ndnis) einen

Offenen Brief der Volkschullehrerin Eva Schlemmer

Sehr geehrte Frau Minister!

Ich bin Volksschullehrerin im 19. Dienstjahr und verdiene rund 1.700€ monatlich netto.
Selten hatte ich als klassenfĂŒhrende Lehrerin eine Wochenarbeitszeit, die das Ausmaß von 45 Stunden unterschritt. Meistens waren es noch sehr viel mehr Arbeitsstunden, vor allem, wenn ich die enormen Korrekturarbeiten der 4.Klasse zu erledigen hatte.
Wir VS-Lehrerinnen haben die höchste Lehrverpflichtung: 22 Stunden. (Warum das so ist, kann ich nicht nachvollziehen. Vermutlich, weil in unserem Berufsstand fast nur Frauen arbeiten und diese weniger vertreten und geringer bewertet werden.)

Ein großer Teil meiner KollegInnen hat chronische Krankheiten oder Burn-Out-Erscheinungen.
Eine unengagierte VS-Lehrerin habe ich in meinen 20 Dienstjahren kaum kennen gelernt, mein Ehrenwort!

  • Inzwischen integrieren wir in den Volksschulen ehemalige „SonderschĂŒlerInnen“, meist ohne unterstĂŒtzendes Hilfspersonal.
  • Zur selben Zeit fördern wir Kinder aus verschiedensten Kulturkreisen mit unterschiedlichen Muttersprachen,
  • bekommen irgendwie (und oft können wir selbst nicht sagen, wie uns das gelingt) eine immer grĂ¶ĂŸer werdende Anzahl an Kindern mit massiven Verhaltensproblemen und Aggressionen „in Griff“,
  • betreuen diese und oft auch deren Eltern psychologisch, ohne dafĂŒr ausgebildet und bezahlt zu sein,
  • bereiten die gut und hoch begabten Kinder auf den Besuch in der AHS vor
  • werden den durchschnittlich begabten Kindern gerecht, damit auch sie nicht durch die große Streubreite an Begabungen und SonderbedĂŒrfnissen zu kurz kommen,
  • erstellen FörderplĂ€ne fĂŒr jedes einzelne Kind, aber leider ist kein Personal da, um sie umzusetzen,
  • erledigen Sozialarbeit,
  • sind oft die Hauptvertrauensperson fĂŒr verwahrloste und misshandelte Kinder,
  • bezahlen unser Arbeitsmaterial aus der eigenen Brieftasche,
  • unterstĂŒtzen nach dem Unterricht etliche Aktionen, Vereine, Anliegen der Gemeinden, etc.,
  • halten als einziger mir bekannter Berufsstand DURCHGEHEND Aufsicht, ohne mit gutem Gewissen die Toilette aufsuchen zu können und ohne Recht auf Essenspause (das bedeutet z.B. an Vormittagen von 7.30 bis 12.30h 50 min unbezahlte FrĂŒh-und Pausenaufsicht tĂ€glich),
  • mĂŒssen zu Hause ein BĂŒro einrichten, da in den meisten Volksschulen kein Arbeitsplatz und nur ein (manchmal 2) Computer fĂŒr durchschnittlich15 LehrerInnen zur VerfĂŒgung steht.

Die Vorstellung, weitere 2 Stunden (=4 Stunden, denn diese werden ja auch vor- und nachbereitet) unentgeltlich mehr arbeiten zu sollen, ruft Verzweiflung und tiefe EnttÀuschung in mir hervor.
Ich fĂŒhle mich in meiner Berufsehre, meinem Engagement, meinen jahrelang erbrachten Leistungen unterbewertet und verhöhnt, vor allem auch, da durch Ihre Argumentation alle LehrerInnen in einen (besudelten) Topf geworfen werden und der Polemik und Boulevardpresse auf niedrigstem Niveau ausgeliefert werden.

Uns engagierten LehrerInnen, die eine tragende SĂ€ule unserer immer hilfloser werdenden Gesellschaft darstellen, unsolidarisches Verhalten zu unterstellen, anstatt endlich aufzuzeigen, wie wertvoll und professionell die von uns erbrachte Arbeit ist, finde ich schlichtwegs unfair und populistisch.
Ich kann nicht sehen, welche QualitĂ€tssteigerung Sie durch diese Maßnahme erwarten und versprechen. Was ich zuerst sehe ist, dass ab Herbst weitere ArbeitsplĂ€tze wegrationalisiert werden, dass die ohnehin schon verzweifelten arbeitslosen JunglehrerInnen noch weniger Perspektive haben und dass, wenn in 5 Jahren der erwartete LehrerInnenmangel eintritt, zu wenig junges kompetentes Personal eingeschult und nachbesetzbar sein wird. Ein Schuss ins eigene Knie!
Ich liebe meinen Beruf, verdiene mir mein Geld redlich und auch hart, bringe meinen KollegInnen und mir selbst stellvertretend fĂŒr Sie, unsere oberste Vorgesetzte, Respekt und WertschĂ€tzung entgegen und fĂŒhle mich durch die von Ihnen angedrohte Maßnahme abgewertet, demotiviert und verraten.
Ich hoffe sehr, eine sachliche und faire Diskussion auf breiter Ebene im großen Feld der verschiedenen Schularten bewirkt,

  • dass sich unser Ruf retten lĂ€sst,
  • dass Arbeitskreise von LehrerInnen, die in den Klassen stehen (anstatt von schulfremden Personen) , ReformvorschlĂ€ge ausarbeiten,
  • und dass alle Beteiligten mit dem GefĂŒhl der Korrektheit und Transparenz gemeinsam das lĂ€ngst zu reformierende Schulsystem verĂ€ndern, optimieren und retten.

Mit hoffnungsvollen GrĂŒĂŸen

VOL Eva Schlemmer

Foto: guterunterricht


Tags Politik | Bildung | Arbeit
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