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Blogsphaere
BlogDatum 23. Jänner 2012
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frühling2012 – Empören ja, aber …
In Zeiten wie diesen sind sie am Enstehen: soziale Bewegungen, die für Veränderung eintreten - mit Menschen, die mit vollem Engagement und Freude für ihre Anliegen bereit sind aufzustehen. frühling2012, eine Initiative in der oberösterreichischen Landeshauptstadt, möchte da ein Wörtchen mitreden.
Tags facebook | Linz | twitter
BlogDatum 22. November 2010
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Was sind Soziale Netzwerke?
„Soziale Netzwerke“, das ist eine Begrifflichkeit, die heute viele Menschen an Facebook & Co. denken lässt. Und so haben Arbeiterkammer Oberösterreichund GPA-djp Oberösterreich mich auch gebeten, unter diesem Titel „Was sind soziale Netzwerke“ einen einführenden Vortrag für die Veranstaltung „Facebook & Co.“ in Linz zu halten. Hier die „slides“ zu diesem Vortrag & die Anmerkung, [...]
Tags GPA-DJP | Betriebsrat | facebook
BlogDatum 18. November 2010
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Steuerrecht für selbstständige KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen (Linz)
Und gleich noch was Praktisches: Die KUPFakademie bietet im Jänner einen Workshop zum Steuerrecht für selbständige Kulturschaffende in Linz an. Orientierung im prekären Lebens- und Arbeitsdschungel also.Mehr Infos gibt es hier. Einsortiert unter:Kultur, Kunst, Linz
Tags Linz | Kunst | Kultur
BlogDatum 15. November 2010
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Linz: Facebook & Co. Web 2.0 in der Betriebsratsarbeit
Am 23.11. in Linz im Kongresssaal der Arbeiterkammer Oberösterreich: FACEBOOK & CO: WEB 2.0 IN DER BETRIEBSRATSARBEIT Facebook, YouTube, Blogs und Twitter haben die Kommunikation in unserer Gesellschaft verändert. Oft werden sie in erster Linie als Gefahr – Stichwort Privatsphäre und Datenschutz – gesehen. Die Anwendungen im Web 2.0 bieten aber auch neue Möglichkeiten. Möglichkeiten, [...]
Tags Arbeitnehmerseite | gewerkschaftliches | InfoAlarm
BlogDatum 12. November 2010
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Menschen vor Profit
Im Rahmen der Veranstaltung Lichtblicke – Perspektiven für eine gerechte Gesellschaft – gestaltete die Katholische ArbeitnehmerInnenbewegung OÖ eine Station unter dem Motto „Menschen vor Profit“ und thematisierte dabei u.a. prekäre Arbeit. Einsortiert unter:fair statt prekär, Linz
Tags Linz | fair statt prekär |
BlogDatum 13. Mai 2010
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Musikkabarett mit Christina Scherrer – Über den Berufseinstieg einer jungen Künstlerin
Im Treffpunkt Mensch und Arbeit Linz Mitte (Sophiengutstr. 18, Linz) findet am Donnerstag, 17. Juni 2010 um 19.00 Uhr im Rahmen des Sozialstammtisches ein Musikkabarett mit Christina Scherrer statt. Thema: Über den Berufseinstieg einer jungen Künstlerin: „Kunst? Ist das geil. Und hundertmal und überhaupt. Kunst ist geil und Geiz ist geil und schon geil ist [...]
Tags Linz | Kunst |
BlogDatum 13. Mai 2010
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Infos zur Arbeitslosenversicherung für Künstler_innen
Der Kulturrat Österreich lädt österreichweit zu Informationsveranstaltungen zur Arbeitslosenversicherung (für Künstler_innen und andere prekär Tätige) im Mai und Juni 2010 ein und stellt eine gleichnamige Infobroschüre (PDF) vor. Die Infoveranstaltungen finden in Linz, Salzburg, Graz, Wien und Innsbruck in Kooperation mit regionalen Organisationen statt. Die zahlreichen Änderungen der Arbeitslosenversicherung in den vergangenen Jahren haben eine [...]
Tags VeranstaltungsHinweis | Wien | Linz
BlogDatum 27. April 2010
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ÖGB-Präsident Erich Foglar zu „Arbeit fair teilen“
Das Video ist im Rahmen des Sozialstammtisches am 20. April in Linz entstanden. Was meint die SantaPrecaria Community? Einsortiert unter:arbeitszeiten, fair statt prekär, Linz, video
Tags Video | Arbeitszeiten | Linz
BlogDatum 11. März 2009
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Rechte fallen nicht vom Himmel

Die rechtsradikale „Nationale Volkspartei“ (NVP) ruft unter dem Motto „frei-sozial-national: gegen Globalisierung und Kapital“ zu einer Kundgebung in Linz auf - am 1.Mai. Dagegen hat sich eine Plattform aus Kulturorganisationen, politischen Gruppen und Einzelpersonen gebildet, die die Stadt Linz auffordert, dieses öffentliche Auftreten der Rechten zu verhindern. Diese Plattform, an der sich auch die KUPF – Kulturplattform Oberösterreich beteiligt, ist notwendig und leider ist dieses neuerliche massive Auftreten der Rechten auch kein Einzelfall. In Braunau hat die rechte Szene für den 18. April 2009 – zeitnahe zu Hitlers Geburtstag - eine Kundgebung angekündigt. Auch hier gibt es bereits eine Gegenbewegung. Österreichweit kennen wir genug Beispiele, die dafür stehen, dass rechtes Gedankengut wieder salonfähig ist, wieder mehr in die gesellschaftliche Mitte rückt. So können Mitarbeiter des dritten Nationalratspräsidenten „Nazidreck“ bestellen, ein Kärtner Landeshauptmann öffentlich Witze über Menschen anderer Hautfarbe machen und österreichweit blüht der Devotionalienhandel* mit Jörg Haider-Souvernirs – und wirklich passieren tut nichts außer ein paar medialen Aufregern, obwohl eigentlich klar sein müsste, dass Demokratie auch impliziert, sie vor jenen zu schützen, die sie in Frage stellen.

Die Parteien der Mitte schielen offenbar allzu oft auf die Wähler_innen der Rechten und allzu rasch wird der Kulturkampf ausgerufen und das christliche Abendland in Abschottungsmanier nach Außen beschworen - in solch einem Klima kann sogar der neue Linzer Hilfsbischof Gerhard Maria Wagner Platz seine vorgestrigen Ideen an die gar nicht mehr so braven Schäfchen der katholischen Kirche zu bringen. Die Kulturalisierung der Politik lenkt ab vom Wesentlichen: Rechte fallen nicht vom Himmel, sondern gedeihen in einem politischen Klima der sozialen Verunsicherung breiter Bevölkerungsschichten, einem oftmals widerlichen Parteiendemokratie-Schauspiel und dort, wo Rassismus, Sexismus, Homophobie und autoritäre Haltungen wieder in die Mitte der Gesellschaft rücken. Rechte gewinnen wieder mehr Boden, weil es links der Mitte sowenig Alternativen zum Mainstream gibt.

Gar keine Alternativen? Doch, auch wenn ich sie im Parteienspektrum schwer ausmachen kann. Es sind selbstorganisierte Initiativen, die sichtbar und spürbar machen, dass es etwas anderes als Rechts und nicht rechts offenen Mainstream auch nicht gibt. Nicht nur, aber gerade auch in Kulturinitiativen werden alternative Praxen tagtäglich gelebt – und das offensiv! Kulturinitiativen informieren nicht nur bedenkliche Entwicklungen, sondern involvieren in die eigenen Zusammenhänge, machen passive Konsument_innen zu Aktivist_innen. Freie Kulturarbeit schafft für ganz unterschiedliche Menschen eine Alternative zum massenmedialen kulturellen Einheitsmainstream und ist damit eine wichtige „Basis-Präventionsarbeit“ gegen Rechts. Menschen, viele Jugendliche, involvieren sich in Kulturarbeit und lernen in Kulturvereinen praktische demokratische Konfliktkultur – und tragen das weiter in andere Arbeitsfelder, in andere Communities. Freie Kulturarbeit ist ein Gegenmodell zu autoritäten, rassistischen und sexistischen Konzeptionen, freie Kulturarbeit lebt tagtäglich vor, dass eine Gesellschaft denkbar ist, in der nicht nur einige wenige das Sagen haben. Das sicher nicht widerspruchsfrei, auch die freie Kulturszene ist von Ausrutschern und strukturellen Probleme wie Sexismus und Rassismus nicht gefeiht. Aber hier gibt es andere Problemlösungsmechanismen, denn Kulturinitiativen antizipieren tagtäglich eine radikal-demokratische Gesellschaft.

Diese tagtägliche Arbeit der Kulturinitativen ist fast noch wichtiger als die Beteiligung von Kulturvereinen an Aktionen gegen die Rechten oder auch wertvolle Informationsarbeit über die Zusammenhänge, z.B. zur Rolle der Musik in rechten Jugendkulturen**. Kulturarbeit ist nicht alles, aber gemeinsam mit Initiativen für Soziales, Ökologie, Bildung oder was auch immer noch dazugehört zu einer radikal-demokratischen Gesellschaft können wir alle mehr gegen Rechts tun, als wir oftmals angesichts von drohenden Naziaufmärschen am Tag der Arbeit meinen.

* Wikipedia erklärt, dass eine Devotionalie ein Gegenstand ist, der zur religiösen Andacht benutzt wird. Der aktuelle Haider-Kultur erinnert stark an profane Heiligenverehrung.

** Bei der Veranstaltung „'Brauntöne' - Aktuelle Entwicklungen in der rechtsextremen Musikszene“ am 5.Februar mit Markus Rachbauer, Thomas Rammerstorfer und Dr. Didi Bruckmayr ging es um dieses Thema, veranstaltet vom Kulturverein KAPU und Infoladen Treibsand.

Geschreiben Anfang Februar 2009. Erscheint in der KUPF-Zeitung 129/09. Hier sind einige Links mehr eingefügt als in der Printversion.


Tags Politik | Linz | Kultur
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