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Blogsphaere
BlogDatum 07. Februar 2012
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Regierungschef Italiens Monti: „Fixer Job ist langweilig“
 “Eine Arbeit fĂĽrs ganze Leben ist langweilig. Es ist schön, zu wechseln und sich neuen Herausforderungen zu stellen“ … und das bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 31 Prozent!   http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/432742_Monti-Fixer-Job-ist-langweilig.html Einsortiert unter:BR alternativ HomePage, BR-Info, GewerkschaftsInfo, Medienberichte, Politik, Protest, unsere Zukunft
Tags Politik | BR-Info | Protest
BlogDatum 25. Jänner 2012
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Die Nachrichten ganz org vom 24. Jänner 2011
http://wientv.org Newsflash Spiegel, Ohnesorg, Meinhof Lesung der Wannsee-Protokolle von http://www.stopptdierechten.at mit Erwin Steinhauer. Deppenschnapsen gegen rechte Verdummung und ein Bericht vom FM4 Geburtstagsfest samt Stinkefinger fĂĽr HC Strache
Tags Politik | Wien | Karl Ă–llinger
BlogDatum 17. Jänner 2012
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Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!
Einer kleinen Gruppe von DatenschĂĽtzerInnen bzw. Datenschutz-AktivistInnen ist mit Hilfe des Instruments der Online-Petition erstaunliches gelungen. Sie hat in eindrucksvollerweise nicht nur auf die Probleme im Zusammenhang mit der geplanten Vorratsdatenspeicherung aufmerksam, sondern auch gegen diese mobil gemacht, indem sie internetgestĂĽtzte Mittel der direkten Demokratie genutzt hat. Bisher haben ĂĽber 35.000 Personen die Petition unterzeichnet. [...] Related posts:
  1. drauf schaun, dass man’s hat wenn man’s braucht…
Tags Politik | Datenschutz | Mitbestimmung
BlogDatum 15. Dezember 2011
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Vorschau auf nächsten Dienstag: #unibrennt 2.0 #wIEderstand
Eben erreicht uns die Meldung dass Studierende des wIEderstands im alten AKH Hörsaal C1 eingetroffen sind. Die ganze Geschichte am Dienstag in den Nachrichten ganz org nur hier auf WienTV.org
Tags Politik | demo | News
BlogDatum 14. Dezember 2011
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Wutdüringer – Fluch oder Segen?
Wir leben in Zeiten großer Spannung. Das drückt sich beispielsweise darin aus, dass kaum jemand ernsthaft widerspricht, wenn unsere Gesellschaft als tief gespalten beschrieben wird: Das Wort von den 99% die den 1% gegenüberstehen wird in seiner Radikalität kaum angegriffen.
Tags Politik | Widerstand | Zivilgesellschaft
BlogDatum 17. September 2011
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Enteignen? Ja! Plädoyer für eine radikale Umverteilung von Reichen zur Mittel- und Unterschicht.
Wenn Wirtschaftsforscher nicht ökonomisch sondern kasten-politisch argumentieren, kommen sie gerne mit Keulen oder „Huchworten“ daher.
Tags Politik | Wirtschaft | Vermögen
BlogDatum 09. September 2011
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Die FPÖ als Teil der Normalität Europas
Die FPĂ– ist als Teil der Normalität Europas erkennbar – wie Front National in Frankreich, Vlaams Belang in Belgien, Jobbik in Ungarn, die National Party in GroĂźbritannien und Ataka in Bulgarien. Alle diese Partein werden – aus guten GrĂĽnden – … Continue reading
Tags Politik | UNI | Menschenrechte
BlogDatum 27. Juni 2011
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Trotz allem ein politischer Mensch
Im Juni 2010 schrieb ich eine “Kritik der österreichischen Politik“. Ein vulgärtherapeutischer Eintrag quasi. Ich habe darauf einige Reaktionen bekommen. Christian etwa legte mir seine, ungleich positivere Sicht dar, Michael baute mich seinen Falter-Artikel ĂĽber junge Menschen am Scheideweg Politik … Continue reading
Tags Politik | UNI | SPĂ–
BlogDatum 27. April 2009
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Zum Verhältnis von Kirche und Staat

Heute war ich auf einer Diskussionsveranstaltung der Linzer VHS zum Thema UNZERTRENNLICH?
Zum Verhältnis von Kirche und Staat
. Anlass der Debatte war die im Herbst 2008 geführte Diskussion um Kreuze in Kindergärten der Stadt Linz, Ziel war sich über das Verhältnis von Kirche und Staat differenziert auseinanderzusetzen. Das ist meiner Meinung nach nur teilweise gelungen, allzuviel Zeit ging für Polemik mit alten Argumenten drauf - oder eher alten Meinungen. Denn: Was ohne Argumente geglaubt wird, kann auch mit Argumenten nicht wiederlegt werden. So schwanke die Diskussion hin und her zwischen differenzierten Beiträgen und oft gehörten Plattheiten.

Bezeichnend fĂĽr solche Diskussionen ist auch, dass es keinen "neutralen" Standpunkt gibt. Selbst die Position von Univ.-Prof. Dr. Richard Potz vom Institut fĂĽr Rechtsphilophie der Uni Wien, die eher eine "Mitte-Position" einnahm, ist zumindest mir deutlich geworden. Offenbar ist Religion doch etwas, was uns alle unbedingt angeht (Paul Tillich).

Trotzdem der Schwächen solcher populärer Diskussionen habe ich einige neue Aspekte erfahren, die ich hier festhalten möchte. Also einige ausgewählte angesprochene Themen, die für mich interessant waren:

  • Univ.-Prof. Dr. Franz Gruber von der Katholisch-Theologischen Privatuniversität vertrat die Auffassung, dass es in unserer säkularisierten Gesellschaft um Lernfähigkeit geht: religiösen BĂĽrger_innen, ja ĂĽberhaupt die Kirchen, mĂĽssen noch einiges dazu lernen in Bezug auf die Anerkennung der Menschenrechte. Andererseits gilt es fĂĽr säkulare BĂĽrger_innen die Potentiale der Religionen fĂĽr eine Humanisierung der Gesellschaft zu rezipieren (Habermas). Hier ist mir aufgefallen, dass diese Position, die ich im Laufe meines Theologie-Studiums auch immer mehr zu meiner eigenen gemacht habe, sehr schwer im Kontext einer Diskussionveranstaltung mit sehr gemischtem Publikum verständlich zu machen ist. Offenbar ist gerade die Rezeption philosophischer Positionen durch die Theologie so voraussetzungsvoll, dass sie als unverständlich und abstrakt bei manchen Menschen ankommt. Das bestätigt mich in meiner Auffassung, dass das Konzept von Habermas zwar in der Theorie sehr gut ist, aber in der Praxis immer Ideal bleibt. Scheinbar gilt das auch fĂĽr seine Friedenspreisrede (PDF) und nicht nur seine Positionen zur kommunikativen Vernunft.
  • "Wir sprechen zuviel von Religion" sagte die Politikwissenschaftlerin Univ.-Prof. Dr. Sieglinde Rosenberger und begrĂĽndete das mit einer Studie aus Kanada, aus der hervorging, dass Asylwerberinnen ihre Lebensmöglichkeiten und ihre rechtliche Absicherung viel wichtiger sind als ihre Religion. Die Politologin vertritt die Auffassung, dass das neu aufgeflammte Interesse an den Religionen in der Pluralisierung der Religionen durch Migration bedingt ist. Dem ist durchaus etwas abzugewinnen, allerdings stört mich der vorschnelle Schluss, dass wir deswegen generell zuviel von Religion sprechen. Ich halte es auch fĂĽr problematisch, wenn Migrant_innen auf ihre religiöse Zugehörigkeit reduziert werden und der Islam als das Problem des Zusammenlebens von Migrant_innen und Mehrheitsösterreicher_innen gesehen wird - aber da wird mit einem sehr reduktionistischer Religionsbegriff operiert, der dem Gesamtthema der Diskussion - mit der Ausgangslage, dass in Ă–sterreich noch immer mehrheitlich Katholik_innen zu finden sind - nicht gerecht wird.
  • Univ.-Prof. Dr. Sieglinde Rosenberger hat auch hinterfragt, welche Rolle die Kirchen spielen in der ZurĂĽckdrängung des Sozialstaates. Sie anerkennt zwar die wichtige sozialpolitische Rolle z.B. der Caritas und Diakonie, allerdings ist zu fragen, so habe ich sie verstanden, ob die Ăśbernahme von sozialen Dienstleistungen durch die Kirchen nicht auch dazu beiträgt, den Sozialstaat zurĂĽckzubauen. Das ist eine Frage, die ich bisher in dieser Deutlichlichkeit noch nie gehört habe - und die ich fĂĽr interessant und relevant halt, gerade auch im Blick darauf, ob sich Betroffene selbst vertreten oder durch die Kirchen "vertreten werden".
  • Im Unterschied zu Univ.-Prof. Dr. Sieglinde Rosenberger vertrat die Theologin Doz.in Dr.in Silvia Habringer-Hagleitner die Meinung, dass wir zuwenig ĂĽber plurale Religionen sprechen - auf einer existentiell bedeutsamen Ebene, biografisch begrĂĽndet. Religion trägt zum Selbstwert, zur Selbstkritik und Selbstvergewisserung bei - und das ist auch der MaĂźstab an dem sich die Kirchen messen lassen mĂĽssen. Diese sind - eine sehr interessante Formulierung - in manchen Bereichen noch nicht zu sich selbst gekommen, weil noch immer ein deutlicher Abstand zwischen der jesuanischen Botschaft der Liebe und Gerechtigkeit und der offiziellen Praxis der Kirche (z.B. wenn es um Frauen geht) in manchen Bereichen zu finden ist.

Die letzte Überlegung von Doz.in Dr.in Silvia Habringer-Hagleitner ist vielleicht auch der Grund, warum solche Diskussionsveranstaltungen so schwierig sind, noch allzuoft wird Kirche identifiziert mit einer einer systemstablisierenden, mächtigen Institution, die sie aber in einer säkularen, pluralen Gesellschaft schon lange nicht mehr ist. Insofern meine ich, dass es Zeit wird, dass die Kirche wirklich ganz in der Zivilgesellschaft ankommt - damit die nächste Diskussionsveranstaltung in dieser Art vielleicht etwas mehr am Kern des Themas orientiert sein kann.

Was meinst ihr? Kennt ihr auch ähnliche Veranstaltungen? Wie wäre das Verhältnis von Kirche und Staat zu bestimmen? Was braucht es für eine Neubestimmung und Debatte im demokratischen Rahmen?


Tags Politik | Theologie |
BlogDatum 09. April 2009
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Ăśberwachungsstaat - wie der Frosch im heiĂźen Wasser

Tiefe, aber gut aufbereitete, Wahrheiten über die salami-mässige Aushöhlung unserer Bürger_innen-Rechte. Danke an Stefan Leitner-Sidl - konnex für den Tipp.


Tags Politik | Web 2.0 | Ăśberwachung
BlogDatum 05. April 2009
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Keine Steuergelder fĂĽr rassistische Hetze!

Der Ring freiheitlicher Jugend (RFJ) hat einen Aufkleber gestaltet, der eine Zigarettenschachtel und die Aufschrift "Gemischte Sorte - Zuwanderung kann tödlich sein" zeigt. Das ist Rassismus der üblsten Sorte - und war Anlass dafür, dass der Chefdirigent des Linzer Bruckner Orchesters, Dennis Russell Davies, Anzeige gegen den RFJ erstattet hat. Seit Samstag gibt es eine Emailkampagne des Bündnis gegen den Rechtsruck an den oberösterreichischen Landeshauptmann Pühringer. Denn der RFJ erhält 20.000 Euro Förderung von Land Oberösterreich. Die Aktivitäten des RFJ Oberösterreich sind eindeutig rassistisch hetzerisch, menschverachtend und demokratiefeindlich - darum ist diese Förderung umgehend einzustellen und bereits erhaltene Gelder sind zurückzufordern. Ich habe mich an der Email-Kampagne bereits beteilt - sie ist nur ein paar Klicks weit entfernt.

Andreas Fürlinger nimmt diese üble Kampagne des RFJ zum Anlass über Anderssein nachzudenken. Da hier in Oberöstereich ein grausamer, rassistischer Wahlkampf beginnt (Die Linzer FPÖ plakatiert gerade "Unser Linz für unsere Leut'"), dringend notwendig, genauso wie die Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai in Linz und der Lichterzug gegen Rechts am Tag davor.


Tags Politik | Oberösterreich | Activism
BlogDatum 29. März 2009
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Impressionen von "Wir zahlen nicht für eure Krise" 28. März 2009

Das Web ist schon nett. Auch für jene, die es nicht live erlebt haben, so wie ich, lässt sich das Feeling der Demonstration "Wir zahlen nicht für eure Krise" nachvollziehen. Hier einige ausgewählte Fotos, die mir besonders gut gefallen - von kellerabteil (der auch noch einen sehr feinen Text über die Industriellenvereinigung geschreiben hat) und http://rsy.akis.at/gallerie_krise/index.php. Wer Videos will, kann den Livestream von Attac hier anschauen. Danke!

Inhaltlich besonders bedenkenswert finde ich die Stellungnahme der Werkstatt Frieden und Solidarität.


Tags Politik | Umverteilung | Activism
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